Mittlerweile haben die meisten Menschen realisiert, dass der Klimawandel ein großes Problem für unseren Planeten Erde darstellt. Ein großer Aspekt hierbei ist natürlich auch die riesige Menge an Müll, die wir Menschen produzieren. Hierunter stellen natürlich Plastik und auch Einwegverpackungen ein großes Problem dar. Was gibt es denn mittlerweile für Alternativen?

Die Deutschen produzieren eine Menge Plastikmüll pro Jahr. Unter den 455 Kilogramm Haushaltsabfall pro Kopf im Jahr 2018, befanden sich allein 68 Kilogramm Verpackungsmüll. Dabei liegt die Recyclingquote gerade einmal bei etwa 36%. Dementsprechend wird ein großer Teil des produzierten Verpackungsmülls gar nicht erst wiederverwendet. Doch woran liegt das und was geschieht mit unserem Plastikmüll, der eben nicht -in Deutschland- recycelt wird?

Nahezu in jedem Badezimmer sind sie zu finden: Verschiedene Hygieneartikel oder Putzmittel, die den Menschen zur eigenen Körperpflege oder dem Hausputz dienen. Doch was steckt eigentlich alles in den Flüssigkeiten, Seren, Cremes und Lotionen, mit denen unsere Haut tagtäglich in Berührung kommt? Neben verschiedenen Inhaltsstoffen befindet sich auch ein kleiner Teil an Mikroplastik in unseren Pflegemitteln, das unter anderem den Glanz oder auch die Konsistenz der verschiedenen Produkte beeinflussen soll. 19 Gramm Mikroplastik-Partikel werden pro Jahr und Kopf durch Kosmetika verursacht.
Doch was ist Mikroplastik eigentlich genau, und was geschieht, wenn es mit unserem Abwasser in die Flüsse und Meere gelangt?

Für uns in Deutschland lebende Menschen ist es etwas ganz Alltägliches: Das Mehrwegsystem. Viele von uns sind mit diesem Kreislaufsystem aufgewachsen und nutzen Pfandautomaten, um gebrauchte Flaschen für die Wiederverwendung zurückzugeben. Manch einer mag sich im Ausland sogar wundern, wenn Getränkeflaschen im Mülleimer landen, statt auf unsere bekannte Weise nach einer gründlichen Reinigung wiedereingesetzt zu werden. Was macht unser Pfand- und Mehrwegsystem nun zu einem wichtigen Helfer beim Klimaschutz?

Viele Menschen haben ein immer größeres Bedürfnis, nachhaltig einzukaufen. Kein Wunder also, dass auch einige Unternehmen ihre Chancen im nachhaltigen Wirtschaften sehen. Doch können sich Konsumenten immer auf die Aussagen und Produktbeschreibungen von Unternehmen verlassen oder steckt manchmal viel mehr eine Marketingmasche hinter nachhaltig aussehenden Produkten? Gibt es so etwas wie ein Fake-Öko-Image? Und wenn ja, wie und warm wird dieses aufgebaut?